Prototyp
va11ydate – Accessibility Self Assessment Tool
Ein einfacher Einstieg in das Prüfen von Barrierefreiheit mit einer vereinfachten Checkliste zum Durchführen von Selbsttests.
Checkliste mit rollenbasierten Kriterien für Barrierefreiheit
Um es für Teams mit verschiedenen Rollenverantwortlichkeiten einfacher zu machen, wer für welchen Teil seiner Arbeit verantwortlich für die digitale Barrierefreiheit ist, habe ich das kleine Tool „va11ydate“ entwickelt. Dies diente als Prototyp für eine Inhouse-Entwicklung. Da es keine zentrale Datenbank zum Speichern und Austauschen der Ergebnisse gab, lassen sich die Eingaben in eine json-Datei speichern und wieder laden.

Projektinformationen hinzufügen
Die Webanwendung lässt sich sowohl als einfaches Nachschlagewerk nutzen als auch zum konkreten Testen spezifischer Projekte. Für den letzten Teil lassen sich Projektdetails über den Button „Add Audit info“ hinzufügen (befindet sich in der Header Navigation). Es öffnet ein Slide-In-Overlay mit einem Formular, in dem sich die entsprechenden Informationen eintragen lassen. Nach einem Klick auf den Button „Save & Close“ werden die Projektdetails zwischen der H1 und der Filterleiste angezeigt.


Filterfunktionen
Zur Reduzierung der Informationen und, um noch einfacher mit der Checkliste arbeiten zu können, habe ich eine Filterfunktion integriert. In dem Prototyp lassen sich zum Beispiel nur Regeln für die Rolle „User Experience“ oder Regeln mit bestimmten Schlagworten („Tags“) anzeigen.



Die Checkliste
Das Herzstück der Webanwendung ist die Checkliste. Das Ziel war es, einen möglichst einfachen Einstieg für jede Rolle in das Testen von digitaler Barrierefreiheit zu bieten. Zu jedem Schritt in der Checkliste gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Informationen in einem Overlay anzeigen zu lassen.




Dokumentieren von Fehlern und Empfehlungen
Zu jedem Punkt in der Checkliste lässt sich festhalten, ob das entsprechende Kriterium erfüllt, nicht erfüllt oder anwendbar ist. Darüber hinaus lassen sich beliebig viele „Issues“ für jeden Schritt hinzufügen (Kategorien für die „Issues“: „Verletzung“, „Empfehlung“ oder „Information“).


Speichern und Laden der Eingaben
Die Eingaben werden im Local Storage des Browsers zwischengespeichert und somit auch nach einem Neuladen der Webseite wieder angezeigt. Um zum Beispiel an mehreren Prüfungen zu arbeiten oder für einen Austausch zwischen Kollegen, lassen sich die Eingaben (Projektinformationen, Checkliste, Issues) in einer json-Datei speichern und laden. Die Eingaben der Filter werden nicht gespeichert.


Zusammenfassung (Report)
Alle Eingaben der Checkliste werden in einer übersichtlichen Zusammenfassung (Report) angezeigt. Diese Funktion soll zum Beispiel auch Anforderern oder Produktverantwortlichen auf einen Blick zeigen, an welchen Stellen nachgebessert werden muss. Dies hilft auch um agilen Arbeiten, um User Stories zu erstellen oder unterstützt bei dem Erstellen der Erklärung zur Barrierefreiheit.


Die Datengrundlage
Die Kriterien der BITV 2.0 wurden von einer Arbeitsgruppe in einfache Prüfkriterien übersetzt und Verantwortlichkeiten geklärt. Für die json habe ich ein Schema entwickelt, in welches die Informationen übertragen wurden. Die Informationen werden dynamisch aus der json-Datei geladen und auf der Seite angezeigt. Das macht das Pflegen der Liste einfacher für verschiedene Rollen.


Anmerkungen
Idee, Konzept und Umsetzung wurden vollständig von mir entwickelt. Für die Programmierung nutzte ich künstliche Intelligenz als Unterstützung.